Es gibt gerade viele Diskussionen darüber, ob es ein „soziales“ Medienverbot für Kinder und Jugendliche geben sollte. Ohne Frage geht von diesen, gar nicht sozialen, Medien eine große Gefahr aus Verbote allerdings machen das Leben ärmer und es gibt ja immer Wege, Verbote zu umgehen, das hat gerade für Jugendliche einen besonderen Reiz. Ich denke, es gibt da bessere Methoden. Anstatt zu verbieten sollten wir den Kindern beibringen, gute, sinnvolle und nützliche Entscheidungen zu treffen.
Wie wäre es statt eines Verbots mit einem Schulfach: „Wie führe ich ein gutes und reiches Leben?“
Es ist doch so offensichtlich, dass wenn wir Dingen nur zuschauen, wir das/unser Leben verpassen. Kein Muskel wächst, wenn wir nicht selber Sport machen. Wir erkennen nichts, wenn wir nur die Meinung anderer wiederholen und uns kein eigenes Bild machen. Das ursprüngliche, echte Leben findet weder in Büchern (obwohl die sehr bereichernd sein können), nicht in Fernsehserien, nicht im Kino und schon gar nicht in irgendwelchen Videospielen statt. Wir lernen niemand kennen, oder sogar lieben, wenn wir um seinen Lebenslauf wissen, oder seine selbst-verfasste Geschichte auf „Dating-Portalen“ kennen. Auch „künstliche Intelligenz“ hilft uns wenig bei existenziellen Fragen.
Wenn wir ein anderes Land kennenlernen wollen. gibt es keinen anderen Weg als dahin zu fahren. Ein Video darüber ansehen, oder ein Buch darüber zu lesen, ist kein ausreichender Weg. Wir erfahren nicht wirklich, wie die Luft riecht, der Wind weht, wie das Licht scheint, wie die Sitten und Gebräuche sind – wir tauchen nicht in die Atmosphäre und den Flair eines fremden Landes ein.
Wir sind hier, um eigene Erfahrungen zu machen, daraus zu lernen und daran zu wachsen, unser eigenes Leben zu leben. Darum sind wir alle einzigartig. Das ist es was wir feiern sollten!
Unser Leben wird sinnlos, wenn wir keine Ziele haben. Und wir erreichen kein Ziel, ohne selbst aktiv zu werden, und zwar in der realen Welt!