Wir leben in einer von Männern dominierten Welt; das ist unbestreitbar und zeigt sich überall und immer wieder. Das hat jedoch nichts oder nur sehr wenig mit der Anzahl von Männern in Aufsichtsräten, Parteien, Führungspositionen oder Parlamenten zu tun.
Wenn Frauen in diese von, Männern erfundenen und gegründeten, Gremien kommen, sind sie gezwungen, sich anzupassen, und müssen wahrscheinlich besser (im männlichen Sinn) sein, als die sie umgebenden Männer, um überhaupt ernst genommen zu werden.
Die Wege von Frauen sind anders. Debatten sind männliches Verhalten, Gespräche sind vielleicht mehr der weibliche Weg. Vielleicht braucht es auch etwas wie „Konklaven“, um den Bedürfnissen beider Geschlechter gerecht zu werden. Im Laufe der Geschichte haben oft Frauen gezeigt, dass sie in der Lage sind, lösungsorientierter zu sein und zu arbeiten als viele Männer.
Was meine ich mit „Konklave“? Eine Zusammenkunft von Menschen, die an der Lösung eines Problems ernsthaft interessiert sind; die bereit sind für neue Einsichten und Erkenntnisse; die die notwendige Zeit und Energie aufbringen, um ihre Entscheidungen und ihre Konsequenzen auch für die kommenden Generationen zu überdenken…Eine Zusammenkunft von Menschen die ihre eigenen Interessen nicht in den Vordergrund stellen, sondern das Wohlergehen von allen im Blick haben.
Auf jeden Fall braucht es einen anderen Umgang miteinander. Diese Krisenzeiten brauchen das gemeinsame Ringen um gute Lösungen – Lösungen jenseits der „bewährten“ Lösungen von gestern, weil es eben neue, bisher noch nie dagewesene Probleme gibt, komplexer und sich gegenseitig beeinflussende Probleme, für die es keine schnelle und einfache Lösungen gibt. Wir müssen neue Wege finden und gehen. Die gleichen Denkmuster, die uns die Probleme beschert haben, sind ja wohl nicht gut geeignet, Lösungen zu finden.
Dabei sind Frauen und ihre spezifische Weisheit unendlich wichtig. Es kann nicht sinnvoll sein, sie dafür zu zwingen, männliche Wege zu gehen.
Was ist der weibliche Weg? Und was ist der gemeinsame von Frauen und Männern?
Lasst es uns herausfinden! Beenden wir den ungesehenen, aber sehr wohl fühlbar schmerzhaften Krieg zwischen den Geschlechtern!
Wir können jederzeit damit anfangen! In unserem privaten Bereichen, im täglichen Aufeinandertreffen, in Nachbarschaft und Familie.
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