Heute habe ich mal eine Aufgabe für Euch. Nehmt mal ein Lexikon oder auch den Duden zur Hand und findet all die Worte, die es ohne uns Menschen nicht geben würde. Ganz schön viele, finde ich.
Warum das Ganze, fragt ihr euch? Vielleicht gibt diese Suche nach „menschlichen“ Wörtern ein ganz gutes Bild von dem, was wir Menschen hier auf der Erde für eine Rolle und Bedeutung haben.
Es gibt allerlei Filme, die zeigen, wie die Erde ohne Menschen aussehen würde, und es erscheint darin oft so, als wären wir diejenigen, die die ganze Idylle stören und zerstören. Das ist zwar leider auch wahr, aber nur eine Seite der Münze. Darum der Blick ins Lexikon, um mal zu sehen, was auf der menschlichen „Haben – und Sollseite“ so steht.
Ich fange schon mal an: Ohne Menschen keine Sprache, keine Schönheit, keine Moral und keine Dichtung; keine Musik, keine Philosophie oder Ehre…
Aber ich möchte ja nicht für euch die spannende Aufgabe lösen. Aber vielleicht sind diese paar Beispiele schon genug Hinweis darauf, dass Menschen so viel mehr sind als intelligente Affen. Wir Menschen sind der Schlüssel zur Evolution auf diesem Planeten. Dadurch dass wir die Freiheit zu wählen bekommen haben, sind wir herausgelöst aus den automatischen Prozessen und ständigen Wiederholungen, die planetarisch sind. Natürlich sind wir nicht völlig losgelöst davon und es wäre nicht besonders klug, diese Kreisläufe zu ignorieren, aber wir können diese Kreisläufe und Automatismen nutzen und sind keine Opfer davon.
Aber nur, wenn wir unser eigenes Potenzial und die der Menschheit innewohnenden Fähigkeiten und Möglichkeiten erkennen, entfalten und nutzen, können wir beitragen zum immerwährenden Prozess der Evolution.
Als zweiten Schritt können wir uns ja mal überlegen, welche Worte wir in einem Lexikon der Zukunft sehen möchten. Ich hoffe, dass Worte und Redensarten wie: „Gleichgewicht des Schreckens“, Atomkrieg, Tyrannei, Unterdrückung, Zwang, Missbrauch und Folter nicht im Wörterbuch der Zukunft stehen.
Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Zukunft beeinflussen können, denn Zukunft ist nichts, was ohne uns geschieht. Was jetzt ist, können wir nur akzeptieren, aber für die Zukunft braucht es, dass wir Position beziehen, in dem, was wollen wir und welches Erbe wir den künftigen Generationen hinterlassen wollen.