Lebensmittelkauf im Jahre 2040

Gehen wir im Jahr 2040  Lebensmittel einkaufen, wird das etwas anders aussehen als heute. Es gibt keine „Bioabteilung“ oder „Bio“-Kennzeichnung, weil alles, was es zu kaufen gibt, „Bio“ ist. Denn es handelt sich ja schließlich um Lebensmittel, nicht um Ware. Lebensmittel, ein Mittel zum Leben, das steckt schon im Namen.

Die Erde bringt diese Lebensmittel ganz natürlich und sehr bereitwillig hervor, in einem lebendigen Prozess des Austausches von ihrer eigenen Essenz mit der Energie der Sonne. (Wenn sich also jemand als Lebensmittelproduzent bezeichnet, so ist das Etikettenschwindel, oder haben sie schon mal einen Menschen gesehen, der z.B. eine Kartoffel produziert?)  Wir können säen und ernten, die Produktion ist nicht in unserer Hand. Aber sie ist in sicherer guter Hand, denn die Erde hat Jahrtausende lange Erfahrung, das jeweils Bestmögliche zu erzeugen. Jede industrielle Einwirkung auf das erzeugte Produkt bringt es weiter weg von diesem natürlichen, lebensnahen Prozess, und birgt damit das Risiko für Allergien, Mineralstoffmangel und Schadstoffbelastungen…

Es wird in der Zukunft auch deshalb gesunde, natürliche Lebensmittel geben, weil sich die Erkenntnis durch gesetzt hat, dass es nicht nur auf die chemischen Inhaltsstoffe eines Lebensmittels ankommt, sondern das dort auch elektrische Komponenten mitschwingen, die durch eine Analyse nicht zu Tage treten. Dabei wissen wir alle schon heute darüber Bescheid. Es gibt Restaurants, die werben: „Hier kann man futtern, wie bei Muttern“ oder ähnliches. Was also ist das Geheimnis der guten Küche von Mutter? Wahrscheinlich war es nicht besonders raffiniert, aber es war mit Liebe gekocht. Eine Zutat, die man im besten Sternerestaurant nicht finden wird. Das Beste, was man finden kann, ist dass es mit Freude und Leidenschaft gekocht wird, und das ist ein ganz guter Ersatz für die mütterliche Liebe. Das scheint mir auch der Schlüssel für eine gute Ernährung in der Zukunft zu sein. Es darf nicht in erster Linie ums Geldverdienen  gehen, sondern darum, dass man etwas mit Freude, Hingabe, Umsicht und Sorgfalt tut. Wie kann man ein gutes Lebensmittel produzieren, wenn man es sein eigenes Tun nicht achtet und schätzt. Wenn man nicht selbst lebt, wird das Ergebnis unserer Bemühungen nie zur Bereicherung des Lebens beitragen. 

 

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